Tag 6 – Ausflüge

Unser vorletzter Urlaubstag hat begonnen. Es gibt schon wieder einen heißen sonnigen Start. Wir haben doch ordentliches Glück mit dem Wetter. Wir melden uns nach dem Frühstück für eine Glasbodenboottour und auch für eine Tour auf dem Katamaran an. Diese Attraktionen sind im all inclusive Paket dabei.

Wir warten erstmal auf die Glasbodenboottour. So richtig Lust darauf hatten eigentlich nur Grumble und Sherry aber die anderen kommen trotzdem mit.

Wir warten auf den Tourstart.

So frisch verheiratet malen wir nochmal unsere Liebe in den Strand :)

Der Hank macht das nochmal viel besser, mit mehr Liebe :)

Dann ging es auch bald los. Das hier ist das Glasbodenboot:

Und das kommt zum Einsteigen natürlich nicht näher heran.  Was aber bei min. 28°C Wassertemperatur völlig egal ist.

Wir sitzen wenig später dann auch alle im Boot und obwohl der Glasboden eher ernüchternd ist, werden noch schnell die Fotoapparate gezückt.

Wir hatten irgendwie ein ziemlich großes sauberes Fenster im Boden erwartet, aber diese sechs beschmierten Fensterchen waren doch entäuschend. Es gab dann auch ein paar Fische, Seesterne, Korallen und Wracks zu sehen. Die ganze Tour dauerte etwa eine Stunde und war ganz ok, was eher dem Captain und seinem schweigsamen Bruder zu verdanken war. Die beiden waren ganz witzig und haben die Fahrt doch ziemlich aufgelockert. Unterwegs sahen wir, dass auch an anderen Hotelanlagen am Strand geheiratet wurde.

Nach der Fahrt mussten wir natürlich wieder aus dem Boot.

Danach nutzen wir die Gunst der Stunde, um endlich das zu machen, was ich schon nachdem ich die Bilder im Prospekt gesehen hatte, machen wollte; die Poolbar testen :) !

Aber die Poolbar ist nicht die Karibik. Uns zieht es deshalb wieder an den Strand in das salzige Wasser.

Dank dieser multifunktionalen Strandliegenauflieger ist das auch ein Heidenspaß.

Ein paar nette Amerikaner machen dann auch noch ein schönes Gruppenfoto von uns.

Zum Mittag gibt es wieder Buffet und viel Wasser, dass wir den nächsten Tag schon arg vermissen werden.

Aber auch heute wird es wieder prompt nachgeschenkt.

Herrliches eisgekühltes Wasser, bis man platzt… Eine Wohltat in der Hitze :)

Danach geht es dann nochmal zum Shoppen, wir brauchen ja noch Souvenirs. Da ich mich ungern im Laden aufhalte, erwischt es mich wieder. So soll ich den einheimischen Pfadfinder?-kids Kekse abkaufen. Ich will aber gar keine Kekse, also bekommt er nur die Dollars :) .

Um 16 Uhr geht es für meine Frau und mich dann los. Die Katamarantour bis Ricks Cafe und zurück soll ca. 2h dauern.

Die Bordbar ist fast genauso gut bestückt, wie auch die Strandbars. Es gibt auch hier all inclusive Cocktails, Bier und Co. Die mitreisenden Ami’s machen davon auch rege Gebrauch :) .  Wir legen also ab. Unser Maat, der sich scheinbar nur vom Rauch ernährt, holt den Anker ein.

Beine so dünn wie die Arme, unser Maat macht einen zerbrechlichen Eindruck. Die Augen verraten einiges, uns wird etwas mulmig, wem wir uns hier anvertauen.

Mit Wollmütze über kilometerlangen Rastas, bei gefühlten 80°C, ich glaub mich hackt’s!

Das Wetter spielt auf der Nordseite mit, die Südseite hat da viel mehr Wolken zu bieten. Die Fahrt geht los. Der Captain hält eine Rede. So eine unglaubliche Stimme habe ich noch nie gehört, dagegen klingen Westernhagen oder Gunter Gabriel wie Babies. Ich glaube sein Frühstück ist schon eine Buddel Jamaican Rum mit einem Joint als Nachtisch. Er erzählt, dass in einer Notsituation wir uns gegenseitig helfen und wir alle auf Gott vertrauen sollen. Spitze! :)
Allein die Stimme des Captains ist die Fahrt wert, ich hoffe wir überleben die Tour :) .

Unser Strand wird langsam ‘kleiner’ und ist bald gar nicht mehr zu sehen.

Auf der Fahrt können wir noch eine weitere Hochzeit ansehen, der Priester sieht nach unserem Eddie Murphy aus :) .

Auf den Kippen gibt es auch diverse architektonische Kuriositäten zu sehen.

Nach etwa einer halben Stunde Fahrt erreichen wir dann Ricks Cafe.

Hier durften wir dann auch gleich die Klippenspringer bestaunen, die überall warten wo solche Boote Halt machen. Die wollen für Ihre Kunststücke nämlich auch reich bespendet werden :) . Ich hatte diesmal keine Dollars bei.

hier kraxeln sie nach oben…

um sich dann Halsbrecherisch hinunter zu stürzen.

Wir haben uns nicht allzulang aufgehalten und sind noch ein ganzes Stück weiter gefahren. Bis wir schließlich alle baden gehen konnten. Wir haben die Zeit auch dazu genutzt und sind einmal durch die Höhle und zurück geschwommen. Als wir wieder an Bord waren, war ich mal auf der Bootstoilette :) . Auf dem Rückweg kam mir der Captain entgegen und verschwand in einem ‘Lagerraum’, ich konnte noch hören wie er immer sagte: ‘where is the god damn whistle?’.  Man muss sich das alles noch mit seiner Stimme und wie volltrunken gesprochen vorstellen. Er wollte nämlich den Badenden mit der Pfeife ankündigen, dass es Zeit ist, zurückzukehren.

Links in die Höhle hinein und rechts wieder raus. Mir war schon etwas mumlig… :)

mal abhängen …

Die lustigen Amerikaner haben auch die Bordrutsche ordentlich ausprobiert. Wir haben uns nicht getraut :) .

ja, es ging auch mit dem Kopf voran.

Danach ging es dann wieder zurück. Die Amis versammelten sich vorn auf den Netzen und plünderten die Bar.

Wir haben uns auch noch ein Bier gegönnt.

Sowas wäre in Deutschland undenkbar gewesen:

Beine rausbaumeln lassen bei voller Fahrt, dazu Bier in der Hand :) .

So liefen wir dann mit dem Sonnenuntergang wieder am ‘heimatlichen’ Strand ein.

Die Katamarantour hat uns wirklich Spaß gemacht und wir finden die anderen haben was verpasst.

Die anderen Drei hatten allerdings auch ihren Spaß am Strand und haben sich nochmal von Ice Block besingen lassen und den schönen Sonnenuntergang für ein paar tolle Fots genutzt.

So sahen sie uns wieder ankommen.

Als wir alle wieder vereint am Strand stehen zeigt der Blick nach Südwesten, dass wir mit dem Wetter Glück hatten.

Böser Regenguss am Horizont…

Zum Abendessen geht es heute ins Palms, genauer gesagt, darüber in das Lemon Grass. Wir haben hier am Vortag einen Tisch bestellt. Es ist wie das Feathers, ein etwas nobleres Restaurant.

Zuerst heißt es wieder: Anmelden.

Danach kommt die Vorfreude, denn der Wein ist schnell gebracht …

Die Bestellung, bzw. die Wahl des Essens ist trotz deutscher Karte immer ein kleines Glücksspiel :)

Zu lange, mussten wir aber nicht auf das Essen warten.

Beim Essen gibt es wieder skeptische Blicke. :)

Mir schmeckts jedenfalls bestens!

Nach dem Essen entdecken wir noch die Martinibar, die heute leider geschlossen ist. Wir können sie also nicht mehr testen.

Unten beginnt dann auch die allabendliche Party. Wir sind wie fast jeden Abend auch schon wieder ziemlich müde, versuchen aber unseren letzten Abend hier noch zu genießen. Morgen ist dann schon unsere Abreise :( .

Augen aufreißen! Es ist unsere letzte Party. Reggae Night :)

Die Interpreten geben alles und sind auch wirklich gut!

Die Tanzfläche lässt unsere Müdigkeit verfliegen…

Heavy Metal gab’s leider nie… trotzdem waren viele der anderen Gäste doch Partymuffel. Vielleicht lag es am Zeitraum, wir hatten nie das Gefühl, dass zu viele Gäste da waren.

Das war dann unser letzter Tag vor der Abreise. Dazu dann demnächst…

Tag 5- Lobster Night

Tag 7 – Die Abreise

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One Response to Tag 6 – Ausflüge

  1. Holzkind says:

    Wie immer sehr toll gemacht und interessant geschrieben.
    Da bekommt man auch gleich wieder Lust in die Karibik zu fliegen.

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